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Überblick
Kurz und knapp, der Hafen in Zahlen:
- westlichster deutscher Seehafen
- dritt-größter deutscher Nordseehafen
- Gesamtfläche rd. 730 ha (davon rd. 220 ha Wasserfläche)
- 11,75 km Kailänge
- 367.800 m2 Kailagerfläche
- 660.000 m2 Freilagerfläche
- 27.800 m2 Lagerhallenfläche
- ca. 1.300 ha Hafenerweiterungsflächen im Wybelsumer Polder und am Rysumer Nacken
- 4 nportseigene Umschlagsbrücken bis zu 70 t Tragfähigkeit
- 7 feste RoRo-Anlagen
- 1 mobile RoRo-Anlage (100 t / 18 m)
- 45 km Gleis, mit direktem Anschluss an die wichtigsten Liegeplätze
- 6,51 Mio. t Gesamtumschlag 2008
- 5,46 Mio. t Gesamtumschlag 2009
 Teilüberblick: Emder Hafen von der Ems aus
Auszug aus dem Wirtschaftsbericht 2004
Nachdem der Seegüterumschlag im Hafen Emden in den Jahren 2002 und 2003 einen leichten Rückgang zu verzeichnen hatte, konnte er sich im Jahr 2004 wieder positiv entwickeln. Er stieg um 2,0% auf rd. 3,4 Mio. t.
Der Kraftfahrzeugumschlag stellt für den Hafen Emden die bedeutenste Gütergruppe dar. Nachdem er im Jahr 2003 leicht zurückgegangen war, konnte im Jahr 2004 eine Zunahme des Kraftfahrzeugumschlags um 3,8% auf rd. 770.000 Fahrzeuge erreicht werden. Mit einem weiteren deutlichen Anstieg des Kfz-Umschlags wird im Jahr 2005 durch den Import des VW Fox aus Südamerika gerechnet. Die hierfür erforderlichen Kapazitäten sind durch die im September 2004 in Betrieb genommenen weiteren Schiffsliegeplätze am Emspier geschaffen worden.
 Hackschnitzel für das Biomasse-Kraftwerk Auch der Forstprodukteumschlag hat sich in 2004 wieder sehr positiv entwickelt. Eine Stabilisierung auf hohem Niveau wird erwartet, da die Firma EON mit der Inbetriebnahme eines Biomasse-Kraftwerkes auch importierte Holzschnitzel verfeuern wird. Diese positiven Entwicklungen und auch die erwartete Wiederbelebung des Flüssigkreideumschlags für die Papierherstellung prägen das positive Bild in der weiteren Entwicklung des Seegüterumschlags im Emder Hafen.
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